Merengón

Heute hatten wir in der Uni einen Teil unserer Backprüfung. Die Aufgabe war es, einen Nachtisch oder ein Getränk auf eine andere Art und Weise zu päsentieren. Nach vielem Hin- und Her und vielen verschiedenen Ideen haben wir dann eine Dozentin um Hilfe gebeten und sie hat uns auf eine sehr gute Idee gebracht. Wir haben ein Merengón geändert. Im Original sieht das ganze so aus:images

Nach einigem Üben und verschiedenen Ideen und Anreizen von den verschiedenen Köchen von Gastronomie hat sich das Ganze hierzu verändert:

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Unser Dozent war davon sehr begeistert und hatte nur eine einzige kleine Anmerkung.

Mein einziges Problem ist jetzt nurnoch, dass ich in letzter Zeit so viel Merengón gegessen hab, dass ich jetzt erstmal genug davon hab. =)

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Ostern

Ich möchte heute von meinem letzten kleinen Ausflug erzählen. Glücklicherweise war ja Ostern und wir hatten auch eine ganze Woche frei. Diese hab ich dann ausgenutzt und bin endlich mal wieder ein bisschen verreist. Schon länger hatte ich mit meiner Mitbewohnerin Alejandra ausgemacht, dass ich gerne mit ihr nach Neiva fahren möchte, wo sie herkommt. Der Ausflug war sehr schön, denn man kann sagen, es war eine Woche „im Sommer“. In Neiva ist die Durchschnittstemperatur 28°C und es war superwarm. Deswegen hat sich das Programm dann relativ beschränkt und wir waren oft baden.

Ein wunderschöner Ausflug war aber in die Wüste der Tatacoa. HPIM5416 Dort regnet es so gut wie garnicht und wir mussten auch morgens um 6 los, damit es nicht so warm wird. Gegen 9 Uhr sind wir wieder zurück und die Hitze war schon fast nicht mehr zum aushalten.

Donnerstag morgen sind wir dann weiter gefahren nach Garzón, von wo die Familie ursprünglich kommt. Auf dem Weg dorthin hatten wir eine wunderbare Aussicht auf den Magdalena-Fluss, den größten Fluss Kolumbiens.

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In der Nähe des Dorfes gibt es dann auch eine „Finca Deutschland“, die wir unbedingt besuchen mussten, auch wenn es an der Finca nichts deutsches gibt. Dort werden Kaffee und Kochbananen angebaut und in Deutschland waren die Eigentümer bisher noch nicht. Trotzdem war es ein schönes Ausflug.

Da das Dorf sehr religiös ist, ist es dort Tradition, dass man am Karfreitag den „Monserrate“ hinaufsteigt, einen Berg am Rande des Dorfes, auf dem eine Kirche steht. Ich bin auch mitgegangen, obwohl einige lieber zu Hause geblieben sind. Der Aufstieg hat ca. 1 Stunde gedauert und war über den Berghang ohne Straße. Von oben konnte man dann gut das Dorf sehen und sich (leider) auch schnell einen Sonnenbrand holen.HPIM5528

Am Sonntag morgen ging es wieder zurück und zwar im Auto einer Tante, die auch hier in Bogota wohnt. Die Strecke war weit und voller Autos, da bei allen der Urlaub vorbei war. Die meiste Zeit war es leider auch noch sehr warm im Auto, sodass ich recht froh war, als ich in Bogotá wieder aussteigen konnte.

Alles in allem war es eine schöne Reise, mit sehr sehr viel Essen (ich wurde gebeten, doch alles zu probieren, was mir angeboten wurde), sehr viel Sonnenschein und vielem Baden.