Wiederbelebung

Ich bin zurück in Kolumbien und habe beschlossen, mal wieder ein bisschen an meinem Blog zu schreiben. Mal schaun, wie lange er dieses Mal überlebt und überdauert.

Am Dienstag war mein Flug über Paris nach Bogota und alles verlief gut, nur, dass der Tag sehr früh angefangen hat. Um 3 Uhr ging es los Richtung Frankfurt und dann in den Flieger. Die Zeit im Flieger hab ich hauptsächlich mit Schlafen, Essen und Filmen verbracht. Als ich in Bogota ankam war es 3 Uhr Mittags und der Tag war erstmal ein Schock – von über 30°C auf so um die 10°? Zumindest so kalt, dass ich abends immer eine Decke um mich wickel, um nicht zu frieren.

Es ist etwas komisch wieder hier zu sein. Auf der Arbeit alles vertraut und ich bin seit Donnerstag schon wieder ganz normal am Arbeiten und auf der anderen Seite das Gefühl, noch nicht richtig angekommen zu sein. Die Frage ist, ob ich diesmal überhaupt wirklich ankommen werde, da ich doch mit meinen Gedanken oft wo anders bin. Zudem ist der Spruch „Home is where your heart is“ auch wahr, denn das ist wo anders verblieben. Deswegen zähle ich ab und zu die Tage, bis ich wieder in Deutschland – zu Hause und bei ihm bin. Heute sind es noch 128 Tage bis ich in Frankfurt lande. Ich glaube ich muss meinen Papa bitten, mir nochmal alle Fotos von seinem Maßband zu schicken, dann kann ich sie bei der passenden Gelegenheit mit einfügen. Momentan scheint die Zeit nur noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu lang….

Der Tag heute war voller Überraschungen. Die größte war, als ich später aus der Arbeit bin. Als ich aus dem Bus ausgestiegen bin und auf dem Weg „nach Hause“ war, hab ich auf der Brücke eine Freundin aus dem Tanzkurs der Universität getroffen. In einer Stadt mit knapp 10 Millionen Einwohnern ist die Wahrscheinlichkeit minimal und doch eingetroffen. Wir sind also erstmal einen Kaffee trinken gegangen, um uns über alles Mögliche auszutauschen. Außerdem wollen wir uns am Wochenende erneut treffen und möglicherweise zu Rock al Parque (Festival mit verschiedenen Bands, hauptsächlich national oder aus anderen Lateinamerikanischen Ländern) gehen. Das bringt mich bestimmt auch auf andere Gedanken und macht, dass die Zeit schneller vorbei geht….. Oh man, ich seh schon, dass ich jetzt zwar möchte, dass die Zeit so schnell wie möglich vergeht, und am Ende frage ich mich dann – warum ist sie jetzt doch so schnell vorbei?

Und jetzt gebt die Hoffnung auf weitere Einträge nicht auf…

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